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Nach Schmerzmechanismen diagnostizieren, befunden und behandeln

Nach Schmerzmechanismen diagnostizieren – lerne Schmerzen verstehen, differenzieren und gezielt behandeln

Preis exkl. MwSt.

CHF 520.–

04. - 05.05.2026

Test 2 Tage

24 Plätze frei

Bad Zurzach

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Schmerzmechanismen kennen, erkennen und konsequent klinisch handeln.

Alle PhysiotherapeutInnen kennen es schon aus ihrer eigenen Erfahrung: häufig sagt die medizinische Diagnose wenig über die klinischen Probleme aus, die unsere PatientInnen haben. Lumbovertebral Syndrom, Impingement der Schulter oder der Zustand nach einem Schleudertrauma zum Beispiel können völlig unterschiedliche Probleme aufweisen. Der internationale Schmerz Verband (IASP) empfiehlt mechanismusbasiertes Diagnostizieren anstelle der medizinischen Diagnose.

Schmerzmechanismen können unter periphere (mechanische, ischämische und entzündliche), periphere neurogene (u. a. Neuropathien), noziplastische (zentrale Sensitivierung von Rückenmarks- oder Gehirnebene) als auch Homeostasemechanismen (Sympatikus, neuroimmunologische, hormonale und weitere Mechanismen) unterschieden werden. Diese können gut klinisch beobachtet und erkannt werden.

In diesem Kurs lernst du die Pathophysiologie dieser Mechanismen kennen, klinisch zu unterscheiden und entsprechendes Management zu planen.

Der Kurs hat einen starken theoretischen Hintergrund und wird von vielen klinischen Beispielen begleitet.

 

Ziele

Nach diesem Kurs:

  • Hast du das Wichtigste aus der klinischen Schmerzphysiologie verstanden
  • Kannst du verschiedene Schmerzmechanismen klinisch erkennen
  • Kennst du die konkreten klinischen Verhalten und die Unterschiede der verschiedenen Mechanismen
  • Kannst du Schmerzen und ihren Impact auf das Individuum messen
  • Setzt du konkrete Tools wie validierte Fragebögen während der Behandlung ein
  • Bist du motiviert, auch schwierigere Patientenfälle zu betreuen und zu begleiten
 

Inhalte

  • Einführung in verschiedene Schmerzmodelle
  • Periphere Mechanismen (mechanische, entzündliche, ischämische)
  • Neurogene und neuropathische Mechanismen
  • Was passiert in der Rückenmarksebene?
  • Was kann schiefgehen in der Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem?
  • Wie verarbeitet das Gehirn Schmerzen?
  • Verschiedene Arten von zentraler Verarbeitung (vegetative, neuroimmunologische, hormonale, motorische und sensorische Reaktionen)
  • Messungen von Schmerzen
  • Validierte Fragebögen
  • Management Richtlinien
 

Methoden

  • Theorievorlesungen
  • Leitfragengestützte Ausarbeitung von Fallbeispielen
  • Selbstreflexion und Lernkontrollfragen nach einzelnen Lernabschnitten

Maximale Gruppengrösse: 24 Teilnehmende mit einer Lehrperson

 

Kursvoraussetzungen

Fachpersonen für Physiotherapie, Ergotherapie, Osteopathie, Sporttherapie und Massage oder Personen mit einem abgeschlossenen Diplom in einem Gesundheitsberuf

Teilnahmevoraussetzungen: Berufsdiplom

Preis exkl. MwSt.

CHF 520.–

04. - 05.05.2026

2 Tage

15 Plätze frei

Bad Zurzach

Hannu Luomajoki

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