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Webinar: Gehirn und Spastizität: Eine faszinierende Reise durch zentrale und periphere Systeme

Verstehe moderne Konzepte der Spastizität und ihre neuronalen sowie muskulären Zusammenhänge im Gehirn

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24. - 25.04.2026

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In der neurologischen Rehabilitation gibt es bei der Interpretation des Begriffes „Spastizität“ sehr unterschiedliche Ansätze. Der Grund dafür ist, dass sich die Bedeutung der Spastizität durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse verändert hat. Die klassische Beschreibung über Spastizität war sehr eingeschränkt und weniger mit der Klinik korreliert. Spasmen, Co-Kontraktionen und assoziierte Reaktionen wurden nicht berücksichtig.

Heutzutage wird Spastizität als Teil des Oberen-Moto-Neuron-Syndroms (Upper motor neuron syndrome) mit seiner Minus-Plus Symptomatik und Adaptiven Phänomenen definiert. Spastizität wird durch Pathomechanismen auf Ebene des ZNS und auf muskulärer Ebene ausgelöst, es gibt also neuronale und nicht-neuronale Ursachen, welche die Geschwindigkeitsentstehung und die Schwere der Spastizität beeinflussen.

Die neuen Erkenntnisse ermöglichen mehr spezifische und effiziente Therapie Planungen. Dabei sollen die therapeutischen Ziele den Patienten „individuell angepasst“, und in ihrem bio-psycho-sozialen Umfeld berücksichtigt werden.

 

Inhalte

  • Definition des Ober-Moto-Neuron-Syndroms

  • Pyramidales versus extrapyramidales System: hemmende und erregende absteigende Systeme (Modulation) und ihre Wirkungen auf die unteren Motoneurone

  • Untere Motoneurone als „gemeinsame motorische Endstrecke“

  • Spinale Reflexe: Phasischer / Tonischer Dehnungsreflex

  • Hemmende Interneurone und wie sie von absteigenden Bahnen moduliert werden

  • Dreidimensionale klinisch-pathophysiologische Korrelate und wie die Entstehung der Spastizität verlangsamt werden könnte

  • Neurale und nicht-neurale Ursachen der Spastizität

  • Spektrum der Minus- und Plus-Symptomatik und Adaptive Phänomene

  • Assoziierte Reaktionen versus Synkinesien: wie und warum entstehen sie?

  • Spastische Co-Kontraktionen, Klonus, Spasmen

  • Prozesse neuronaler Plastizität: was passiert im Nervensystem zwischen der Deafferentierung (Hypotonie) und Entstehung der Spastizität (Biomechanismen Veränderungen der Muskulatur, Kontrakturen, Deformitäten)

  • Sensomotorische Hirnareale als Ursprung der absteigenden Bahnen

  • Wo befinden sich die oberen Motoneuronen?

 

Bemerkungen

Zielgruppe: Jeder, der Neuroneugierig ist, inkl: PhysiotherapeutInnen; ÄrztInnen; ErgotherapeutInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, Osteopathen, NaturheilpraktikerInnen, ZahnärztInnen:

Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten und die pathophysiologischen Grundlagen besser verstehen wollen, um sie in der Prävention und Behandlung anzuwenden!

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Therapie in der Neurologie und Therapie bei Schwindel Online