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Webinar: Gehirn und Stress: Auswirkungen auf Körper und Geist
Erfahre, wie Stress Gehirn, Hormonsystem und Zellgesundheit beeinflusst und langfristig Körper und Geist verändert
Klassisch wird Stress in drei Phasen beschrieben: Alarm (Emergency), Anpassung (Widerstand) und Erschöpfung (Ermüdung). Diese Stufen beschreiben eine interessante Reise von einer physiologischen und motivierenden Freisetzung von chemischen Substanzen, die den Körper auf "Kampf oder Flucht" vorbereiten bis sie in eine Erschöpfung (Burnout-Syndrom) mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die Körper von Neuronen, deren Dendriten, ihre dendritischen Dornen und schliesslich in ihre Kommunikation von entscheidender Bedeutung münden. Unter den verschiedenen Systemen, die an Stress beteiligt sind, ist Erschöpfung der Nebennierendrüsen eine der häufigsten. Leider wird diese Erschöpfung nicht immer schnell diagnostiziert und es führt das Individuum in eine grössere kognitive, emotionale, körperliche und professionale Beeinträchtigung
Inhalte
Drüsen-Triade: Nebennieren-Bauchspeichel-Schilddrüsen als erste Eingangstür der chronischen Krankheiten
Cholesterin als Marker Stress-Reaktionen im Körper
Auswirkungen des Stresses auf den Alterungsprozess: Telomere und Telomerase (wie Gene ausgeschaltet werden)
Angst, Stress, Libido, Anfälligkeit für Infektionen und Verlust der emotionalen Kontrolle
Oxidativer Stress und die unvermeidbare Rolle der Mitochondrien
Subklinische chronische Belastung durch die Zufuhr von toxischen Schadstoffen
Eustress versus Dysstress: von Motivation zur Neurotoxizität
Männliche und weibliche Reaktion auf Stress
Stress, Serotoninmangel und Depression
Chronischer Stress und seine Auswirkungen auf den Hippocampus (Gedächtnis), präfrontalen Cortex (logisches Denken und Problemlösen) und die Amygdala (Ängste)
Stress und chronische Krankheiten
Vergleich des Cortisolpegels im Speichel versus Cortisolpegel im Blut: Was ist effektiver?
Progression der Erschöpfung der Nebennierendrüsen und die Auswirkungen auf die Regulation des Blutdrucks, Adrenalin, Cortisol und Geschlechtshormonen (Östrogen, Progesteron und Testosteron)
Posttraumatische Belastungsstörungen
Methoden
100 % Theorie
Bemerkung
Jeder, der Neuroneugierig ist, inkl.:
PhysiotherapeutInnen; ÄrztInnen; ErgotherapeutInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, Osteopathen, NaturheilpraktikerInnen, ZahnärztInnen:
Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten und die pathophysiologischen Grundlagen besser verstehen wollen, um sie in der Prävention und Behandlung anzuwenden!
Preis exkl. MwSt.
CHF 210.–
27. - 28.11.2026
2 Tage
17 Plätze frei
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