LEARNING PATH
ESP Präventions- und Rehabilitations-TherapeutIn - Prüfung
ESP Prüfung bestätigt deine Kompetenz in evidenzbasierter Rehabilitation, Prävention und Training.
Ursprüngliche Zielgruppe der Sportphysiotherapeuten waren die Sportler. Aufgrund von Veränderungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen spielt die Sportphysiotherapie nun eine wichtige Rolle bei der Prävention und Heilung von ADL-Patienten, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Dekonditionierung.
Der steigenden Nachfrage von Physiotherapeuten nach einer fundierten Aus- und Weiterbildung in diesen Bereichen begegnet ESP mit der neuen Ausbildung zum/zur ESP Präventions- und Rehabilitations-TherapeutIn. Die Grundlagen für Prävention, aktive Rehabilitation und Training sind Diagnostik, Bindegewebsphysiologie, Wundheilung, aktive Rehabilitation, Trainingsphysiologie, Adaptationslehre und Evidence Based Practice (EBP).
Eine solide Grundlage für die Ausbildung als Präventions- und Rehabilitations-TherapeutIn erarbeiten wir in den Basismodulen «Prävention» und «Rehabilitation».
Mit dem Prüfungstag schliesst du deine Ausbildung als Präventions- und Rehabilitations-TherapeutIn ab.
Curriculum der Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Präventions- und Rehabilitations-TherapeutIn ist zusammengesetzt aus mehreren Kursen. Als Zulassung zur Prüfung benötigst du die beiden Basismodule Prävention und Rehabilitation sowie mindestens 4 frei wählbare Themenkurse.
Ziele
Nach dieser Ausbildung:
- Kannst du klinische Befunde (subjektive und physische) bewerten, analysieren und adäquate physiotherapeutische Behandlungen planen
- Kannst du absolute und relative Kontraindikationen und Vorsichtssituationen (Red Flags) evaluieren
- Bist du in der Lage, „S.M.A.R.T.“ definierte Behandlungsziele zu konzipieren
- Kannst du mithilfe der Kenntnis über die physiotherapeutische Diagnose einen Leitfaden für die Bestimmung des Behandlungsplans erstellen
- Bist du in der Lage, nach wissenschaftlichen und evidenzbasierten Erkenntnissen zu handeln und kritisch deine physiotherapeutische Behandlungen nach ausgewählten Qualitätskriterien zu bewerten
- Managt du eigenständig konkrete Patientenbeispiele
- Kannst du die Kenntnisse über das Aufstellen eines Behandlungsplan nach ICF bei individuellen Patientenbehandlungen anwenden
- Bist du in der Lage, auf systematische Weise die Fortschritte unter Zuhilfenahme von anerkannten Messmethoden zu evaluieren
Inhalte
- Grobe Einteilung der Patientensubgruppen
- Typische Symptome und Zeichen der Patienten mit Weichteil/artikuläre, discogene, Nervenwurzel, Stabilitätsproblemen
- Unterscheidung Nervenwurzel, Radikuläre undNeurodynamische Probleme und Thoracic outlet Syndrome
- Testen der Beweglichkeit und segmentale Provokationstests
- Behandlungstechniken an unterschiedlichen Strukturen
- Typische Patienenbeispiele
Methoden
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Als bestanden gilt die Prüfung, wenn du mindestens mit der Note «ausreichend» abschliesst.
Die theoretische Prüfung wird in offenen Fragestellungen abgenommen. In der praktischen Prüfung steht dein physiotherapeutisches Handeln im Mittelpunkt.
Der genaue Zeitpunkt deiner Prüfung wird dir ca. 1-2 Wochen vor dem Datum mitgeteilt.
Kursvoraussetzungen
Dieser Kurs ist für Fachpersonen der Physiotherapie, Sport- und Bewegungswissenschaft sowie Ärzteschaft.
Teilnahmevoraussetzungen: Berufsdiplom plus
- Online-Wundheilungsmodul
- Basismodul Prävention
- Basismodul Rehabilitation
- mindestens 4 frei wählbare Themenkurse
Bemerkung
Du wirst 3–4 Tage vor der Prüfung ein Fallbeispiel erhalten, welches der Leitfaden für die praktische und theoretische Prüfung ist.
Preis exkl. MwSt.
CHF 270.–
07.11.2026
09:00 - 17:00
23 Plätze frei
Bad Zurzach
Harald Bant, Robert Van den Berg