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Yoga in Neurologie, Geriatrie & Onkologie

Yogatherapie verbindet evidenzbasierte Bewegungstherapie mit den Erkenntnissen der modernen Neurobiologie, Onkologie und Altersmedizin. Der Kurs zeigt, wie therapeutisches Yoga gezielt zur...

Preis exkl. MwSt.

CHF 580.–

17. - 18.11.2026

2 Tage

Bad Zurzach

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Einleitung

Der Kurs vermittelt ein aktives, multidisziplinäres Therapiekonzept für die drei großen Fachbereiche der modernen Medizin. Teilnehmende lernen, yogatherapeutische Übungen, spezifische Atemregulation gezielt auf Pathologien wie Morbus Parkinson, Schlaganfall, onkologische Fatigue-Syndrome sowie altersbedingte Dekonditionierung und chronische Schmerzdynamiken anzuwenden. Die Inhalte umfassen die neurophysiologischen Grundlagen, Pathophysiologien sowie funktionelle, ganzheitliche Zusammenhänge des biopsychosozialen Modells. Die Aufteilung in ein flexibles E-Learning-Modul (1 Tag) zur theoretischen Vorbereitung und eine intensive Praxisphase (2 Tage) ermöglicht die direkte, sichere Integration von therapeutischen Interventionen und Eigenübungen in den therapeutischen Alltag.

 

Ziele

Die Teilnehmenden:

  • benennen die spezifischen neurobiologischen und pathophysiologischen Mechanismen von Schmerz und Bewegungseinschränkungen in der Neurologie, Onkologie und Geriatrie.
  • erklären die Wirkungsweise von Atemregulation, Bewegung und Neuro-Ernährung auf chronische Entzündungsprozesse und das vegetative Nervensystem.
  • wenden angepasste, evidenzbasierte Yoga-Übungen zur gezielten Behandlung von motorischen Störungen, Rigor, Fatigue und Koordinationsdefiziten sicher an.
  • führen spezifische, phasenangepasste Übungsprogramme für unterschiedliche Krankheitsbilder im therapeutischen Alltag durch, um die Selbstwirksamkeit der Patienten maximal zu aktivieren.
  • leiten geeignete, alltagsnahe Eigenübungen zur strukturierten Unterstützung der Alltagsfunktion und sozialen Teilhabe bei Patienten ab.
 

Inhalte

  • Theorie (Fokus im E-Learning-Modul)
  • Neurobiologische Grundlagen von Schmerz, Chronifizierung und Neuroinflammation bei degenerativen und onkologischen Erkrankungen.
  • Pathophysiologie und spezifische Besonderheiten (z. B. Bradykinese bei Parkinson, krebsbedingte Erschöpfung/Fatigue, Alters-Sarkopenie).
  • Die Rolle des autonomen Nervensystems: Atemregulation als direktes Steuerungsinstrument für Schmerzmodulation und Regeneration.
  • Das biopsychosoziale Modell (ICF) in der Praxis: Strukturierte Fallanalyse und Therapielayouts für komplexe Patientenfälle.
  • Praxis (Fokus in den 2 Präsenz-/Live-Tagen)
  • Durchführung, Modifikation und präzise Anpassung von therapeutischen Yoga-Übungen (Asanas) an neurologische und geriatrische Funktionseinschränkungen.
  • Spezifische Belastungssteuerung und sanfte Mobilisationstechniken bei onkologischer Fatigue und ausgeprägter körperlicher Erschöpfung.
  • Praktische Vermittlung von Atemtechniken (Pranayama) zur vegetativen Regulation und Schmerzdämpfung.
  • Erarbeitung von aktiven Bewegungskonzepten („Activity First“) zur direkten Förderung der Alltagsstruktur und Wiedererlangung der Selbstständigkeit.
  • Konkrete Fallarbeit: Erstellung individueller Heimübungsprogramme, die die Eigenkompetenz und Motivation der Patienten nachhaltig triggert
 

Kursvoraussetzungen

Dieser Kurs ist für Fachpersonen Therapie

Teilnahme­voraussetzungen: Berufsdiplom

 

Methoden

  • Der Kurs kombiniert evidenzbasierte Theorie mit praxisorientiertem Faszien Yogatherapie Training 
  • Inputreferate vermitteln Grundlagen, während Übungsdemonstrationen und Gruppenübungen die praktische Umsetzung fördern. 
  • Feedback-Übungen unterstützen die korrekte Anwendung der Faszienübungen und sichern den nachhaltigen Transfer in den Therapiealltag.
 

Bemerkungen

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Preis exkl. MwSt.

CHF 580.–

17. - 18.11.2026

2 Tage

Bad Zurzach

Florian Hockenholz

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Kategorien
Therapie